Am Vormittag hat der Freistaat Thüringen beim Aufbauhersteller Schmitz Feuerwehrtechnik GmbH in Nobitz drei Groß-Tanklöschfahrzeuge (GTLF) an die Städte Weimar und Suhl sowie den Landkreis Sömmerda übergeben. Sie sind Teil eines landesweiten Ausstattungsprogramms zur Stärkung des Katastrophenschutzes. Bereits im Januar waren drei dieser Fahrzeuge an die Landkreise Hildburghausen, Kyffhäuser und Sonneberg übergeben worden. Damit sichern künftig insgesamt sechs dieser GTLF den Katastrophenschutz in Thüringen ab.
„Gerade bei Wald- und Vegetationsbränden bedarf es einer stabilen und leistungsfähigen Löschwasserversorgung“, sagte Bevölkerungsschutzstaatssekretär Andreas Bausewein. „Mit den neuen Groß-Tanklöschfahrzeugen sind wir künftig gut aufgestellt und können der Waldbrandgefahr in Hitzesommern etwas gelassener entgegenblicken.“
Das Besondere an den neuen Fahrzeugen: Sie verfügen über ein Löschwasservolumen von 10.000 Litern. Bislang eingesetzte Tanklöschfahrzeuge können maximal 4.000 Liter Wasser mitführen. Die Groß-Tanklöschfahrzeuge sind den Katastrophenschutz-Unterstützungseinheiten Wassertransport zugeordnet und kommen in Kombination mit bereits vorhandenen Tanklöschfahrzeugen (TLF-Wald) mit 3.000 Liter Löschwasservolumen zum Einsatz. Die Kosten von rund 590.000 Euro pro Stück werden vollständig vom Land getragen.


