Was macht der Thüringer Katastrophenschutz?

Katastrophenschutz in Thüringen

Die Aufgabe des Katastrophenschutzes ist es, das Leben und Wohlergehen der Bevölkerung zu schützen – vor, während und nach Krisensituationen.

Gut vorbereitet für den Katastrophenfall

Die meisten Menschen wünschen sich eine Welt ohne Katastrophen. Doch leider gehören sie zum Leben dazu. Die entscheidende Frage ist: Wie gehen wir damit um?

Die gute Nachricht ist: Wir sind in Thüringen gut vorbereitet. Und du kannst für viele Gefahrenlagen selbst Vorsorge treffen, um dich und andere zu schützen.

In Thüringen sind die Einheiten des Katastrophenschutzes gut geschult in der Erkennung potenzieller Gefahren, der Vorbereitung auf Notfälle, in der Reaktion auf Krisensituationen und der Wiederherstellung der Normalität nach einer Katastrophe. Zudem tragen wir durch präventive Maßnahmen wie Risikoanalysen, den Ausbau der Warnsysteme und Schulungen zur Sicherheit der Bevölkerung bei.

Hier erfährst du, welche Einrichtungen und Einheiten in Thüringen für den Schutz der Bevölkerung im Ernstfall bereitstehen und auf welchen rechtlichen Grundlagen ihr Einsatz beruht.

Was gehört alles zum Katastrophenschutz in Thüringen?

Grundlagen

Alles, was für den Schutz der Thüringer Bevölkerung wichtig ist, regelt die Thüringer Katastrophenschutzverordnung vom 1. Dezember 2020.

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Einheiten und Einrichtungen

Von der Erstversorgung bis zur Wasserrettung – 84 Basiseinheiten und 73 Sondereinheiten stehen in Thüringen landesweit für den Katastrophenschutz bereit.

Das Land betreibt zudem dezentrale Katastrophenschutzlager und bevorratet Einsatzmittel.

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Zivile Verteidigung

Im Spannungs- oder Verteidigungsfall sorgen wir für die Aufrechterhaltung der staatlichen Ordnung sowie den Schutz und die Versorgung der Zivilbevölkerung.

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Zivil-Militärische Zusammenarbeit

In der Landesverteidigung, bei der Gefahrenabwehr und im Katastrophenfall arbeiten wir auch mit nationalen und internationalen Streitkräften zusammen.

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Auszeichnungen

Auszeichnungen wie die Katastrophenschutzmedaille würdigen herausragendes Engagement von Helferinnen und Helfern in Thüringen.

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Bundesweiter Warntag

Einmal im Jahr aktivieren die Behörden alle verfügbaren Warnmittel, um den Warnmittelmix zu testen und die Bevölkerung über die Warnsysteme zu informieren.

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Häufig gestellte Fragen

  • Was macht der Thüringer Katastrophenschutz?

    Der Thüringer Katastrophenschutz kümmert sich um die Vorbereitung, Bewältigung und Nachsorge von Katastrophen und Notlagen in Thüringen, einschließlich des Schutzes von Menschenleben und Eigentum sowie der Koordinierung von Rettungs- und Hilfsmaßnahmen.

  • Welche Einheiten und Einrichtungen gibt es im Thüringer Katastrophenschutz?

    Im Thüringer Katastrophenschutz gibt es verschiedene Einheiten und Einrichtungen wie die Feuerwehren, den Rettungsdienst, das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und weitere Hilfsorganisationen, die gemeinsam an der Bewältigung von Katastrophen und Notlagen arbeiten.

  • Was bedeutet Zivile Verteidigung?

    Zivile Verteidigung bedeutet, dass staatliche Stellen Maßnahmen ergreifen, um die Bevölkerung vor Gefahren wie Naturkatastrophen zu schützen. Dazu gehören zum Beispiel Evakuierungspläne, Schutzräume und Informationen für die Menschen.

  • Was bedeutet Zivil-Militärische Zusammenarbeit?

    Zivil-Militärische Zusammenarbeit steht für die Kooperation und den Austausch zwischen zivilen Organisationen und dem Militär, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das kann beispielsweise die Zusammenarbeit bei humanitären Einsätzen, der Katastrophenschutz oder die Entwicklung von Infrastruktur umfassen.

  • Welche Auszeichnungen gibt es im Thüringer Katastrophenschutz?

    In Thüringen gibt es die Katastrophenschutz-Medaille. Diese Auszeichnung in Gold, Silber oder Bronze verleiht das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales, um Helferinnen und Helfer im Katastrophenschutz für herausragende Leistungen zu ehren.

  • Was ist der bundesweite Warntag?

    Der bundesweite Warntag ist ein jährliches Ereignis, bei dem in ganz Deutschland Warnsysteme und -maßnahmen getestet werden, um die Bevölkerung für den Umgang mit Notfallsituationen und Katastrophen zu sensibilisieren und die Alarmierung zu überprüfen. Der Warntag findet immer am zweiten Donnerstag im September statt.

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Wie kann ich mich schützen?

Was tun im Ernstfall? Tritt eine Gefahrenlage ein, ist schnelles Handeln gefragt. Doch was muss ich wann tun? Und wie kann ich mich selbst und andere schützen? Hier erfährst du alles, was du wissen musst.

Wie werde ich gewarnt?

Sirenen, Radiodurchsagen, Warn-Apps fürs Handy, Cell Broadcast – wir haben viele Möglichkeiten, um dich im Ernstfall vor Gefahren und Katastrophen zu warnen. Wie das funktioniert, erfährst du hier.

Können wir dir weiterhelfen?

Du hast noch Fragen zum Katastrophenschutz oder möchtest selbst ehrenamtlich aktiv werden?

Wir beantworten dir gern alle deine Fragen!