Groß-Tanklöschfahrzeuge für den Katastrophenschutz in Nobitz übergeben

Drei Spezialfahrzeuge mit 10.000 Liter Löschwasser stärken Waldbrandbekämpfung in Thüringen

Am Vormittag hat der Freistaat Thüringen beim Aufbauhersteller Schmitz Feuerwehrtechnik GmbH in Nobitz drei Groß-Tanklöschfahrzeuge (GTLF) an die Landkreise Hildburghausen, Kyffhäuser und Sonneberg übergeben. Sie sind Teil eines landesweiten Ausstattungsprogramms zur Stärkung des Katastrophenschutzes.

„Die vergangenen Sommer haben gezeigt, wie wichtig eine leistungsfähige Löschwasserversorgung gerade bei Wald- und Vegetationsbränden ist“, sagte Bevölkerungsschutzstaatssekretär Andreas Bausewein. „Mit den neuen Groß-Tanklöschfahrzeugen erhöhen wir die Einsatzfähigkeit unserer Katastrophenschutzeinheiten deutlich und sorgen für mehr Sicherheit.“

Das Besondere an den neuen Fahrzeugen: Sie verfügen über ein Löschwasservolumen von 10.000 Litern. Bislang eingesetzte Tanklöschfahrzeuge können maximal 4.000 Liter Wasser mitführen. Die Groß-Tanklöschfahrzeuge sind den Katastrophenschutz-Unterstützungseinheiten Wassertransport zugeordnet und kommen in Kombination mit bereits vorhandenen Tanklöschfahrzeugen (TLF-Wald) mit 3.000 Liter Löschwasservolumen zum Einsatz. Die Kosten von rund 590.000 Euro pro Stück werden vollständig vom Land getragen. Drei weitere Fahrzeuge werden im zweiten Quartal 2026 an Suhl und Weimar sowie an den Landkreis Sömmerda ausgeliefert.

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Katastrophenschutz in Thüringen

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