Sie ist eine überzeugte Wasserratte und eine begnadete Schauspielerin. Wir haben das Glück, jetzt ihren zweiten Film sehen zu können – der natürlich wieder mit Wasser zu tun hat. Wir wollten von Juki wissen, wie es dazu kam und haben ihr ein paar Fragen gestellt. Was dabei schnell klar geworden ist: Egal, wie witzig und charmant sie ist, eins hat sie vor dem Nass nie verloren: den Respekt! Aber lest selbst.
Juki, man sieht dich ausschließlich im Badetuch. Hast du auch noch andere Klamotten im Schrank?
(lacht) Haha, erstmal muss ich hier eins klarstellen: Es ist nicht immer dasselbe Badetuch. Mir gefiel das so gut, dass ich das sieben mal zuhause im Schrank liegen hab. Und ja, dort befinden sich auch andere Klamotten.
Wieso ziehst du die nie an?
Ganz klar: Weil es nichts Bequemeres gibt als Badetücher. Schau doch mal, wie die Hose bei dir reinquetscht. Nee, nee, das muss einfach nicht sein.
Du bist Schauspielerin. Hast du eine besondere Vorliebe für Charaktere und Filme, die mit Wasser zu tun haben?
Falls du jetzt darauf hinauswillst, ob ich deshalb das Badetuch trage: Vergiss es! Und ja, Wasser ist mein Ein und Alles. Wenn möglich, spiele ich dabei aber in Action- oder Horrorfilmen. Komödien, Dramen und sowas sind nicht so meins. Aber Hauptsache mit Wasser. Das zieht sich durch mein ganzes Leben – mir wurde gesagt, dass ich schon als Baby am liebsten im Wasser geplanscht hab. Ich kann es mir nicht anders erklären, aber ich glaube, im vorherigen Leben war ich ein Fisch. (lacht)
Eine Ähnlichkeit ist dann aber nicht mehr da. Heute wohnst du in Zella-Mehlis direkt neben dem Meeresaquarium. Wie kams dazu?
Da ist es schön.
War es dort, wo du vorher gewohnt hast, nicht schön?
Doch, das auch. Aber ich sehe gerne Neues.
Was ist dein Lieblingsfilm?
The Postman mit Kevin Costner. Dass der Film von der Kritik zerrissen wurde, ist ganz klar eine Frechheit und interessiert mich dabei nicht.
Glaubst du, dass wir irgendwann ein ähnliches Schicksal erfahren? Dass also der Planet durch geschmolzene Pole überschwemmt werden könnte?
Das kann man ja nicht genau sagen. Was aber klar ist: Wenn wir nicht auf den Planeten aufpassen, wird er auch nicht auf uns aufpassen. Dass die Erde im Wasser versinkt, glaube ich aber nicht.
In den Filmen passiert deiner Figur meistens etwas Schlimmes – immerhin bist du schon zweimal den Filmtod gestorben. Hattest du auch privat schon mit Wasser und Katastrophen zu tun?
Ja, tatsächlich. Aber im Vergleich zu den Filmfiguren ist das wirklich banal: Ich stand in der Dusche, hatte mich komplett eingeseift und als ich die Brause anstellte, kam kein Wasser mehr. Erst später habe ich erfahren, dass ein Wasserrohrbruch die Leitungen lahmgelegt hatte.
Was hast du gemacht?
Rate mal!
Handtuch…
…um und raus, genau! Da es schon abends und dunkel war, bin ich über den Zaun geklettert und ins Freibad eingestiegen.
Und niemand hat dich gesehen?
Bis dahin nicht. Das Problem allerdings war, dass andere die gleiche Idee hatten und sich bereits im Becken befanden. (lacht)
Das klingt nach Pool-Party.
So weit würde ich nicht gehen. Aber lustig war es allemal.
Das glaub ich gern. Ok, letzte Frage: Was möchtest du deinen Fans noch mit auf den Weg geben?
Lebt! Genießt! Aber seid auch vernünftig. Gerade mit Wasser ist wirklich nicht zu spaßen. Das habe ich im letzten Film erfahren. Wir hatten vorher mal testweise das Badezimmer mit Wasser volllaufen lassen – es ist unfassbar, wie schnell Wasser ist. Ich will damit keine Angst verbreiten, aber Respekt sollte man auf jeden Fall haben. Das ist das Wichtigste.
Juki, ich danke dir für das Gespräch und wünsche viel Erfolg bei deinem nächsten Film.
Vielen Dank.


